Erwin Schröder stellt Wandergruppe die mögliche Trasse der A 33-Nord vor

 

Erwin Schröder stellt Wandergruppe die mögliche Trasse der A 33-Nord vor

Eine Wandergruppe meldete sich spontan bei Erwin Schröder, um sich den Trassenverlauf der geplanten A 33-Nord durch Belm-Icker vorstellen zu lassen. Die Teilnehmer waren erschüttert, dass hier eine Autobahn beabsichtigt ist. Ein wertvolles Naherholungsgebiet für einen nicht nachvollziehbaren Nutzen würde zerstört werden, erklärte Erwin Schröder. Das sah auch die Wandergruppe so. Der krasse Gegensatz wird deutlich. Es darf nicht sein, dass für eine Zeitersparnis von nur wenigen Minuten für den Fernverkehr ein großes Stück Natur für immer vernichtet werden soll. "Wir sind aber optimistisch das der Bau dieser Autobahn, der durch eine nach europäischem Recht geschützte Natur (FFH) führt, verhindert werden kann." erklärte der Belmer Ratsherr und Kreistagsabgeordnete (SPD). Derzeit liege die Planung beim Bundesverkehrsministerium. Dort wird die Verschlechterung des volkswirtschaftlichen Nutzens bewertet. Die Kosten sind jetzt schon von ehemalig 67 Millionen auf ca. 150 Millionen Euro angestiegen. Und auch die Planung des sechsstreifigen Ausbaus der A 30 vom Lotter Kreuz bis zum Autobahnkreuz Osnabrück Süd steht bevor. Sollte ein Planfeststellungsentwurf für die A 33-Nord beschlossen werden, werde dagegen auf jeden Fall geklagt werden. Johannes Jakob, der als Kreistagsabgeordneter schon 1981 mit der Planung befasst war, bekundete seine Anerkennung für den bis heute gut organisierten Widerstand gegen den Autobahnbau zwischen Belm und Wallenhorst.

 
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